Am Amuse bouche vom 7. Juni 2021 sprach Daniela Specht über die geheimnisvollen Polyphenole. Diese sind in allen Obst- und Gemüse-Sorten enthalten und sollen eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Es wird vermutet, dass sie das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Daniela Specht, Leiterin der Tavolata-Geschäftsstelle und Ernährungsberaterin, erklärte, wie man sich mit einfachen Tricks im Alltag gesünder ernähren kann und warum man Olivenöl und Rapsöl statt Sonnenblumenöl wählen sollte. Schauen Sie den Video und die Präsentation (PDF) nochmals an!

Auftaktveranstaltung

Die Tavolata-Mitglieder wählten sich zahlreich zur Tavolata-Tagung per Zoom ein. Zusammen haben sie einen kleinen Rückblick auf die letzten 11 Jahre Tavolata genossen, den neuen Tavolata-Film (siehe unten) angeschaut und sich in Breakout-Sessions ausgetauscht. Auch Robert Sempach, Initiant von Tavolata, wurde gebührend in seine wohlverdiente Pension verabschiedet.

Individuelle Tavolata-Treffen

Das 10-jährige Jubiläum konnte durch die Pandemie nicht wie geplant im 2020 gefeiert werden. So holten die 500 Tavolata in der Schweiz das am Samstag, 5. Juni 2021, nach: Sie trafen sich im Anschluss an die digitale Auftaktveranstaltung zum Bräteln, Wandern, zum Mittagessen oder zum Kaffee.

Impressionen finden Sie hier: www.tavolata.ch/tagung

Tavolata-Film

Wir bitten Sie, diese einfachen Regeln (Empfehlungen des BAG) zu beachten, wenn Sie sich entschliessen, Tavolata-Treffen durchzuführen:

  • Führen Sie die Tavolata wenn möglich im Freien durch.
  • Halten Sie den Abstand von 1.5 Metern ein.
  • Verwenden Sie bei näherem Kontakt Gesichtsmasken.
  • Waschen Sie sich regelmässig und gründlich die Hände.
  • Vermeiden Sie gemeinsam benutzte Gegenstände – sowohl beim Kochen, als auch beim Essen. Vermeiden Sie Buffets.
  • Stellen Sie sicher, dass eine Nachverfolgung (Contact Tracing) der Personen, die an der Tavolata dabei waren, möglich ist.

Entscheiden Sie gemeinsam mit allen Beteiligten, ob und wie Sie physische Treffen durchführen. Die Verantwortung liegt bei allen Teilnehmenden, d.h. der Gastgeberin oder des Gastgebers wie auch der Gäste eines Treffens.

Schaffen Sie Möglichkeiten, digital miteinander in Kontakt zu bleiben (siehe auch Ideen von RegTaV, Teilnahme an Amuse bouche).

Was Simon Crescente am «Amuse bouche» jeweils auf den Tisch zaubert, fasziniert uns immer wieder. Ob einen Dreigänger mit Randen (siehe Video) oder wie dieses Mal Spargeln und Blätterteig: Gesundes Essen auf Gourmet-Niveau zu kochen, muss nicht schwierig sein! Von Simon lernen wir, dass es violette Spargeln gibt und warum Gusseisenpfannen nicht totzukriegen sind. «Probieren Sie einfach aus! Dass mal etwas in die Hose geht, gehört zum Leben dazu», sagt Simon augenzwinkernd. Schauen Sie selber und kochen Sie die Rezepte nach!

Hier finden Sie alle Informationen zur Tavolata-Tagung am Samstag, 5. Juni 2021: 

Online-Auftaktveranstaltung von 10.30 – 11.30 Uhr

Wir treffen uns online via Zoom, verabschieden Robert Sempach in seine Pension, schauen zusammen den Tavolata-Film, den wir derzeit produzieren, und tauschen uns aus. Wollen Sie mit Ihrer Tavolata einen kleinen Beitrag leisten, zum Beispiel in Form eines Gedichts oder Fotos? Wir freuen uns auf ein Mail an info@tavolata.ch.

Zoom: https://zoom.us/j/97671531448?pwd=YjJkWUMxT3poRnN2N09MdnVnejBnQT09
Meeting ID: 976 7153 1448

Hotline für technischen Support: 091 825 38 85

Individuelle Tavolata ab 11.30 Uhr

Wir ermuntern alle Tavolata, sich nach dem offiziellen Programm zu einem Spaziergang, zum Bräteln oder einem Mittagessen zu treffen.

 
 

Aloha! Am 12. Januar 2021 waren 12 Tavolata-Mitglieder mit dabei, als Noëlle Delaquis von Aloha Spirit GmbH eine Einführung in den Hula-Tanz gab. Der hawaiische Tanz hat eine heilende Wirkung auf Körper und Geist. 

Der Hula-Tanz spiegelt laut Noëlle Delaquis die Geschichte der Insel-Gruppe im Pazifik wider und ist die Basis des hawaiischen Lebens. Der traditionelle Tanz «Kahiko» wird nur an speziellen Zeremonien aufgeführt, während die moderne Form «Oahana» an gesellschaftlichen Anlässen wie Hochzeiten oder Festen getanzt wird. Begleitet wird der Tanz durch die Ipu (Schlaginstrument), die Ukulele und Gesang. Hula ist ein Teil der hawaiischen «Healing Arts» und hat eine heilende Wirkung.

Pareo statt Bast-Röckchen

Wer beim Hula an Bast-Röckchen und Kokosnuss-Bikini denke, liege laut Delaquis falsch. Ein Pareo oder Rock sei die passende Kleidung. Auch mit einem anderen Klischee räumt sie auf: Die Tanzgruppen, die früher die Touristinnen und Touristen willkommen hiessen, hätten Tänze aus Tahiti und nicht Hawaii aufgeführt. «Zum Glück ist dieses Touristenspektakel vorbei“, meint Delaquis.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Für die Anfangsposition sind die Füsse hüftbreit auseinander, die Hände in den Hüften, die Beine leicht angewinkelt, die Position aufrecht, die Schultern fallen locker nach hinten. Im Vierertakt bewegt man sich nach links und rechts, die Hüfte wippt sanft im Takt mit. Sobald der Schritt klappt, können die Arme mitbewegt werden. So sieht Hula aus:

Ab Kindsbeinen

Noëlle Delaquis erzählt, dass Familien in Hawaii ihre Kinder bereits mit 2 Jahren in Hula und Musik unterrichten. Auch an den hawaiischen Schulen werden die «Healing Arts» unterrichtet. Der grösste Anlass im Jahr ist das Merrie Monarch Festival, das 2019 zum 57. Mal stattfand.

Mahalo!

In einer offenen Runde haben wir uns über uns über Menüs und Rezepte für die Weihnachtszeit ausgetauscht. Und darüber, wie wir dieses Jahr feiern. Dabei kamen überraschende Rezepte wie eine Kartoffelsauce, Pastetli in Sternform oder das Lieblingsdessert von Daniela Specht (Schoggimousse, eine Spezialität ihres Mannes) zur Sprache.

Ganz intensiv wurde aber die Frage diskutiert, ob und wie wir dieses Jahr Weihnachten feiern können und dürfen. Die Teilnehmenden fühlten sich inspiriert von den technischen Möglichkeiten, mit ihrer Familie «digital» zu feiern.

Als Inspiration hat die Redaktion einige winterliche Lieblingsrezepte gesammelt:

Basler Brunsli

Basler Brunsli (Foto: Anina Torrado)

Ein Rezept der grossen Schweizer Köchin und Kochbuchautorin Marianne Kaltenbach aus dem Jahr 1987.

  • 450 g ungeschälte gemahlene Mandeln
  • 450 g Puderzucker
  • 75 g dunkles Schokoladenpulver ungesüsst oder dunkle Couverture im Wasserbad aufgelöst
  • 3 Eiweiss
  • 2 Esslöffel Kirsch
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 100 g Griesszucker zum Auswallen

Alle Zutaten mit dem ganz leicht verrührten Eiweiss mischen. Sollte der Teig zu nass sein, noch etwas Mandeln dazugeben. Eine Stunde kühl ruhenlassen.

Griesszucker auf den Tisch streuen und den Teig darauf ca. 1 cm dick auswallen. Oberfläche ebenfalls mit etwas Zucker bestreuen und die Formen ausstechen.

Auf ein Blech mit Backpapier mit einem Abstand von 2 cm voneinander auslegen. Eine Stunde oder über Nacht bei Küchentemperatur trocknen lassen (nicht in den Kühlschrank stellen).

Auf der obersten Rille im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen ca. 5 Minuten backen. Die Brunsli dürfen an der Oberfläche leicht verkrustet sein, aber keine Farbe annehmen. Innen sollen sie noch weich sein. Weniger ist mehr!

Nach dem Backen auf dem Blech 2 bis 3 Minuten ruhen lassen, dann mit einem Spachtel auf ein Gitter legen. Die knapp ausgekühlten Brunsli sofort in Blechdosen oder Plastikbeutel füllen. Die Brunsli kann man auch gut tiefkühlen.

Orangen-Plätzli – für die Eigelb-Verwertung

  • 120 g Butter schaumig rühren
  • 2 Eigelb
  • 80 g Zucker
  • 1 Bio-Orange, Schale
  • 1 Esslöffel Orangensaft darunter rühren
  • 250 g Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 1 Prise Salz

Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten, 5 mm dick auswallen, Formen ausstechen, auf Blech mit Backpapier legen.

Bei guter Mittelhitze (200 Grad) 12 Minuten hellgelb backen.

Für die Glasur 150 g Puderzucker mit 1 bis 2 Löffel frisch gepresstem Orangensaft glattrühren und auf die noch heissen Guetzli streichen.

Lasagne al Forno von Elisabeth Rahm

Lasagne al Forno (Foto: Elisabeth Rahm)

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • Frische oder getrocknete italienische Kräuter
  • 300 g Hackfleisch (Rind)
  • 300 g Tessiner Salsiccia
  • 2 dl Rotwein
  • 1 Dose Pelati
  • 2 dl Fleischbouillon
  • 2 Esslöffel Tomatenpürée
  • Salz und Pfeffer
  • 3 Esslöffel Butter
  • 3 Esslöffel Mehl
  • 6 dl Milch
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Rolle frischer Pasta-Teig
  • Vier verschiedene Käse, z.B. Ricotta, Parmesan, Gruyère und Bergkäse

Hackfleisch:

Die Salsiccia aus der Haut drücken und mit dem Hackfleisch vermischen.

Die gehackte Zwiebel und den geschnittenen Knoblauch in der Bratpfanne ins heisse Öl geben und zusammen mit dem Fleisch anbraten, dann die restlichen Zutaten für das Hackfleisch dazugeben und auf kleinem Feuer köcheln lassen.

Béchamelsauce:

Butter in einer Pfanne warm werden lassen. Mehl beigeben, unter Rühren mit dem Schwingbesen andünsten, aber nicht Farbe annehmen lassen. Unter Rühren mit der Milch ablöschen, würzen und sämig köcheln lassen.

Den Pasta-Teig in Stücke schneiden. In die vorbereitete Form etwas Béchamelsauce geben, dann lagenweise mit Lasagne-Blättern, Fleischsauce und Käse einschichten. Die oberste Schicht mit Béchamelsauce und Käse abschliessen.

35 Minuten bei 200 Grad überbacken.

Lasagne eignet sich sehr als Menü für Gäste, da sie im Voraus ofenfertig zubereitet werden kann. Aus dem Kühlschrank verlängert sich die Gratinierzeit um ca. 10 Minuten. Viel Spass, ja kein Stress und en Guetä!

Simon Crescente, passionierter Koch und Familienvater aus Winterthur, hat am Amuse bouche vom 18. November 2020 gezeigt, wie er mit Randen aus seinem Garten ein einfaches, aber raffiniertes Drei-Gang-Menü zaubert. Als Vorspeise bereitet er aus weissen und gelben Randen einen Apfel-Ingwer-Randen-Salat zu, dann macht er asiatische Frühlingsrollen mit Randen und Wasabi und zum Schluss einen Randen-Gerstotto. Film ab für die raffinierten, gesunden Rezepte!

Bitte nicht verzagen, es gibt viele Möglichkeiten, sich auch virtuell zu treffen. Vier Regionale Tavolata-Vertreterinnen geben Tipps (Auszug aus der Tavolata-Zeitung Nr. 1):

 

  1. Warum nicht eine Telefonkette starten und sich eine Geschichte erzählen, zum Beispiel zum Thema «Mein Geburtstagsmenü als Kind»? Wetten, dass neue Rezept-Ideen für die Zeit nach Covid-19 zusammenkommen!
  2. Halten Sie den Kontakt über eine Whatsapp-Gruppe. Einfach die App auf Ihr Smartphone herunterladen und eine Gruppe gründen.
  3. Wer sich lieber sehen möchte, registriert sich für eine kostenlose Videotelefonie-Lösung (z.B. Zoom.com oder Skype.com) und lädt seine Tavolata zum virtuellen Kaffeekränzchen ein.
  4. Machen Sie an unseren «Amuse bouche»-Veranstaltungen übers Internet mit. Hier kochen wir gemeinsam, geben eine Einführung in Yoga und Hula-Tanzen oder tauschen uns über Rezepte aus.
  5. Eine Gratis-Postkarte pro Tag verschicken: Dafür müssen Sie dank dem «PostCard Creator» der Post nicht mal aus dem Haus. Die PostCard Creator-App aufs Smartphone laden, ein Konto einrichten und loslegen.
  6. Wer seine Lieblingsrezepte auf den Tavolata-Marktplatz lädt, inspiriert andere zum Ausprobieren von neuen Menüs.
  7. Vermissen Sie Museen und Ausstellungen? Besuchen Sie das virtuelle Tavolata-Museum vom Sofa aus. Eine Anleitung finden Sie auf www.museumzuhause.ch/tavolata-geschichten

Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie Zoom auf Ihren Computer oder Ihr Smartphone herunterladen und installieren.

Am 1. Oktober 2020 zeigte die Yoga-Lehrerin Simone Kalmus, wie man mit einfachen Übungen seine Beweglichkeit, Kraft und Achtsamkeit stärkt und so gesünder und schmerzfreier lebt. Viele Tavolata-Mitglieder nutzten die Gelegenheit, Yoga auszuprobieren. Sie können die Stunde hier anschauen und beliebig wiederholen!