Tavolata und der Verband der alleinerziehenden Mütter und Väter (SVAMV) ermuntern Menschen jeden Alters, eine gesellige Tischgemeinschaft zu gründen. In Zürich-Wollishofen traf sich im Mai 2022 eine Gruppe junger Mütter und Väter mit ihren Kindern. Simon Crescente, der beliebte Tavolata-Koch, hat die Gruppe mit einem schmackhaften und einfachen Menü überrascht.

Walter Däpp hat an der Tavolata-Tagung für Schmunzeln gesorgt. Der begnadete Dichter hat seinen Auftritt aufgezeichnet und stellt ihn hier der Tavolata-Gemeinschaft zum Nachlesen zur Verfügung. E Guete!

‹Date›

Di beide hei sech im Internet glehrt kenne, wie das hützutags gang u gäb isch. U itz hei si sech uf ihres erschte lybhaftige ‹Date› i re Beiz gfröit. Är het sech gly entschide: Gschnätzlets mit Röschti. Si het sech Zyt gno – u d Spyscharte nach Fleischlosem, Histaminarmem u Laktosefreiem düregforschtet. U nach gfährleche Spure vo Cholehydrat u Glutamat.

Als Apéro nähm si afe e chaltpresste Bio-Tomatesaft. D Folsüüri, wo drinn syg, gäb Chraft. Är het e Stange bsteut, wüu Bier – das säg ja scho d Wärbig – «etwas Gutes» syg. Mit Bier u Tomatesaft hei si de aagstosse, di beide. Dass ihrer mügleche nöie Partnerschaft allerdings de Salz u Pfäffer chönnte fähle, het sech gly zeigt: Das Salz u dä Pfäffer uf emTisch hei re nämlech nid zuegseit. Bi ihre syg Silver-Kalahari-Salz u Tiger-Malabar-Pfäffer aagseit.

Är het se einigermasse ratlos aagluegt, de aber o probiert, öppis Gschyds über syni Ässgwohnheite z säge. Är heig itz aube nid nume i Spiegu, sondern o i Choleschterinspiegu gluegt u chuum Eier, Anke, Chäs u Würscht ggässe. Derby syg das, wi me usegfunge heig, Chabis: Was me o ässi, wäg em Choleschterin sygs wurscht.

Si het ds Brotchörbli uf em Tisch uf d Syte gschobe u gseit: O bim Brot gsei si rot. Weize mach ds Hirni kabutt, Brot mach dumm. U o das Hanewasser da mach se chrank: Si trink nume basisch-antioxidativs Aktivwasser. U o das nume us mene Glas, wo mit däm Wasser abgwäsche syg.

Är het es trochnigs Muu übercho, drümau läär gschlückt u statt es zwöits Bier grad d Rächnig bsteut. Das ‹Date› het em irgendwie nid so rächt zuegseit.

Walter Däpp, «So alt wie hütt bin i no nie gsi», Zytglogge Verlag

www.walterdäpp.ch

Suzanne Schrade, Tavolata-Mitglied, hat eine kurze Zusammenfassung des Referats von Prof. Dr. Ludwig Hasler an der Tavolata-Jahrestagung 2022 geschrieben. Wir danken ihr herzlich für die wertvollen Notizen!

Ludwig Hasler stellte an seinem Referat fest, dass die äussere Lebensqualität nicht parallel verläuft mit der Sinngebung im Alter. Aus der Sicht des Alters ist dieser Lebensabschnitt eine Chance für ein selbstbestimmtes Leben. Dem Gefühl, überflüssig zu sein, können wir aktiv entgegenwirken. Hasler sagt, dass das Alter in allen Kulturen eine Zeit des Übergangs sei.

Folgende Feststellungen könnten auch Leitsätze für TAVOLATA sein:

  • Wir wollen nicht nur Passivmitglieder sein in der Gesellschaft.
  • Wir wollen eingebunden sein.
  • Wir wollen mitwirken an etwas Sinnstiftendem.
  • Auch wenn die Kräfte nicht mehr ausreichen, kannst du teilnehmen am Wirken von anderen.
  • Teilnehmen heisst, Ich-Bezogenheit zu verlieren.
  • Teilnehmen am Leben, das Zukunft hat.

«Was Laib und Seele zusammenhält ist TAVOLATA. Es ist eine Gemeinschaft, die sich selber erfüllt – und ein bisschen mehr.»
Zitat von Ludwig Hasler

Das Buch von Ludwig Hasler zum gleichen Thema lautet: Für ein Alter, das noch was vorhat. Zu bestellen beim Verlag rüffer & rub, Zürich, oder im Buchhandel.

Ruedi Sutter ist Profikoch. Mit seiner Tavolata Primitivo kocht er am liebsten ein mehrgängiges Menü zu einem bestimmten Thema. Wichtig ist ihm dabei, saisonales Gemüse zu verwenden und gesund zu kochen.

 

Am «Amuse bouche» vom 24. März 2022 stellte er – live aus Amriswil – einige seiner Lieblingsrezepte (Download der Rezepte als PDF) vor. In den kurzen Videos zeigt er Schritt für Schritt den Weg zum leckeren Fünf-Gang-Menü. Viel Spass beim Ausprobieren!


Sanbitter-Apéro mit Frischkäse-Bärlauch-Preussen


Rassige Spargelsuppe mit Bärlauch


Marokkanischer Radieschensalat mit Orangen


Venezianische Schlemmerhäppchen vom Poulet…

… serviert mit Safranrisotto und Bärlauchspinat


Qimiq-Baileys’ Mousse


Möchten Sie selber ein Lieblingsrezept kochen und so andere Tavolata-Mitglieder inspirieren? Melden Sie sich bei uns. Keine Angst, es muss kein Fünfgänger sein. Gerne kommen wir auch mit der Kamera und filmen Sie beim Kochen.

Eine Tavolata ist eine fröhliche Tafelrunde für Menschen, die ihren Alltag bereichern, neue Freundschaften schliessen und sich gegenseitig im Alltag unterstützen möchten. Aufgeschlossene Menschen treffen sich zum gemeinsamen Kochen, einem schönen Abendessen oder zum Picknick im Park.

Das Netzwerk Tavolata und der Schweizerische Verband alleinerziehender Mütter und Väter (SVAMV) spannen zusammen und ermuntern Mütter und Väter, eine Tavolata zu gründen oder sich einer bestehenden Tischgemeinschaft anzuschliessen.

Suchen Sie Entlastung, möchten ab und zu dem stressigen Alltag entfliehen oder einfach neue Kontakte knüpfen?

Besuchen Sie einen Informationsanlass (28. März in Bülach, 4. Mai online) und den Einführungskurs (21. April in Zürich, 16. Mai online) oder erfahren Sie mehr bei einem unverbindlichen Gespräch mit dem Tavolata-Team:

Danke, dass Sie die Tavolata-Idee Ihren Familienmitgliedern, Freund*innen, Bekannten und Nachbar*innen weitererzählen!

Das Migros-Magazin besuchte die Tavolata von Rolf Wiesmann in Wetzikon ZH. Er und seine Schornäglen-Tavolata luden Michael Hofer, Ali Isse und Maryan Taamac von Surprise zum Risotto-Essen ein. Lesen Sie im aktuellen Migros-Magazin, worüber die internationale Tischrunde geplaudert hat.

Lesen Sie auch den Artikel über den Besuch bei der Tavolata von Regina Zaugg und bei der Tavolata «Aperitivo panoramico» im Tessin.

Was, wenn keine Familie oder Freunde da sind, um Weihnachten zu feiern? Die Migros ermuntert die Schweiz mit der diesjährigen Weihnachtskampagne, die Weihnachtstage in Gesellschaft zu verbringen. Auch Tavolata macht mit: Viele Tischgemeinschaften bieten Gästen einen Platz am Tisch. Gila Fankhauser von der Tavolata «Mehr als Essen» ist eine davon. Sie kocht am 12. Dezember 2021 ein festliches Menü für Alleinstehende.

Interview: Anina Torrado Lara
Fotos: Basil Montemitro

Gila, du öffnest dein Zuhause über die Festtage für Menschen, die allein sind. Was ist deine Motivation?

Gila Fankhauser

Gila Fankhauser: Ich wohne auch allein und weiss, was es heisst, den Heiligabend und die zähen Tage bis Neujahr allein zu verbringen. Vor drei Jahren habe ich das Zepter selbst in die Hand genommen und im Zürcher Tagblatt ein Inserat publiziert: Gäste für mein Weihnachtsessen am 24. Dezember gesucht!

Wer hat deine Einladung angenommen?

Es kamen neue Leute und solche, die zuvor bereits an meinem offenen Mittagstisch dabei waren. Du musst wissen: Ich habe drei Jahre lang jeden Freitagmittag gekocht. Der Tisch war immer voll besetzt; es kamen Leute aus der ganzen Stadt Zürich. Meine Tür steht offen für Menschen, die aus dem einen oder anderen Grund niemanden zum Feiern haben.

Was hast du dieses Jahr vor?

Dieses Jahr mache ich über Weihnachten eine Donau-Reise und plane daher am 12. Dezember bereits eine offene Tavolata. Wir stossen zuerst mit Prosecco an. Als Vorspeise gibt es einen Mango-Avocado-Salat, als Hauptspeise einen Fleischkäse aus dem Ofen mit Kartoffelsalat. Zum Schluss serviere ich einen Orangensalat mit Datteln und Eistorte. Ich habe am Tisch sechs Stühle und somit Platz für fünf Gäste.

Gibt es an deiner Tafel Regeln?

Es gab in den letzten Jahren kaum Schwierigkeiten mit meinen Gästen. Manchmal merke ich, dass die Leute, die an Weihnachten kommen, im Alltag oft allein und auch etwas verzweifelt sind. Einige haben ein grosses Bedürfnis, sich mitzuteilen. Wenn jemand das Gespräch zu fest dominiert, spreche ich das als Gastgeberin an.

Was würdest du anderen Tavolata raten, die ein Gastessen anbieten?

Sie sollen sich nicht zu viele Gedanken machen, wer denn da kommen wird, sondern einfach das Experiment wagen. Es braucht keinen Weihnachtsbaum, kein Liedersingen und auch kein Gourmet-Menü, damit die Gäste glücklich sind. Wer will, kann die Tavolata mit jemandem zusammen organisieren oder alle bitten, ein Gericht mitzubringen. Ich empfehle auch, dass die Gäste sich anmelden und einen allfälligen Unkostenbeitrag vorher einzahlen. Alkoholische Getränke können sie je nach Bedürfnis mitbringen. Manche machen zwischen den Gängen gern ein Gesellschaftsspiel, gehen draussen spazieren und zünden eine Kerze an.

Was bedeutet Tavolata dir?

In den letzten Jahren bin ich oft umgezogen und musste mich immer wieder neu orientieren. Ich glaube, ich bin eine nomadische Seele (lacht). An einem neuen Ort habe ich dann jeweils versucht, mich einer Tavolata anzuschliessen. Das hat nicht immer so gut geklappt. Und so habe ich im Juni 2020 nochmals ein Inserat im Zürcher Tagblatt geschaltet: Kochbegeisterte für Tavolata gesucht!

Und was ist daraus geworden?

Es hat sich eine sehr schöne Tavolata aus fünf Single-Frauen um die 60 ergeben. Alle sind reiselustig, vielfältig und kommunikativ. Wir treffen uns einmal pro Monat und laden uns gegenseitig nach Hause ein. Die Person, die kocht, stellt das Menü zusammen, die anderen leisten einen Unkostenbeitrag. Wer dabei sein will, meldet sich an. So bleiben wir flexibel, und es schafft für niemanden Druck. Wenn eine der Frauen nicht kommen kann, darf sie einen Schnuppergast einladen.

Zur Person

Gila Fankhauser (68) ist Mutter von drei Kindern und fünf Grosskindern zwischen 6 und 14 Jahren. Die gebürtige Deutsche kam mit 19 als Au-pair nach Zürich. In ihrem Berufsleben war sie Hotelkauffrau, Sozialarbeiterin und Familienbegleiterin. Heute engagiert sie sich als Sterbebegleiterin und unterstützt pro pallium. Gila ist seit ihrer Kindheit gerne auf Reisen, auch auf unkonventionelle Art. Die stetige Veränderung beflügelt sie. Und so mag sie es, ab und zu ihre Sachen zu packen und an einen neuen Ort zu ziehen. www.gi-la.ch

Schöne Weihnachten für alle. Lassen wir niemanden alleine.

  • Bieten Sie ein Gastessen für eine oder mehrere Personen an. Daniela Specht hilft gern, das Gastessen mit einem Inserat auf dem Tavolata-Marktplatz auszuschreiben (info@tavolata.ch, Tel. 076 319 96 96).
  • Ein Gespräch tut immer gut. Kennen Sie jemanden in Ihrem Bekanntenkreis, der sich oft «einigelt»? Rufen Sie die Person doch mal an. Oder suchen Sie den Austausch mit Personen, die Sie noch gar nicht kennen – zum Beispiel an einem Erzählcafé.
  • Schicken Sie einen Weihnachtsgruss per Post: Mit der Aktion «Migros Weihnachtspost» in Zusammenarbeit mit Spitex Schweiz können Sie ab dem 19. November 2021 digital eine Postkarte verfassen, die anschliessend durch das Spitex-Personal überreicht wird. migros.ch/weihnachtspost

An einem Mittwochmittag im Sommer traf ich Farnia Haghighi in ihrem Zuhause in Freiburg. Sie lud vier Gäste zu ihrer ersten Tavolata ein und kochte ein persisches Gericht. Die Iranerin erzählte beim Essen, warum es ihr viel Freude bereitet, Rezepte aus ihrer Heimat für andere zu kochen.

Interview: Marine Jordan
Foto: Martine Wolhauser

Marine Jordan: Erzählen Sie uns doch ein bisschen von sich.

Farnia Haghighi: Ich komme ursprünglich aus dem Iran und bin vor 35 Jahren in die Schweiz geflüchtet. Ich war schon immer ein sehr kontaktfreudiger Mensch. Beruflich bin ich sehr eingespannt: An der Klubschule Migros gebe ich persische Kochkurse, daneben arbeite ich beim Roten Kreuz, wo ich mit älteren Menschen koche und gemeinsam esse. Sie entwickeln oft wenig Appetit, wenn sie allein essen müssen. Die gemeinsam verbrachte Zeit ist dann ein besonderer Moment, der allen gut tut.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Tavolata in Freiburg zu gründen?

Ich wollte schon immer meine Kochkünste vermitteln und anderen kulinarisch vom Reichtum und von der Kultur meiner Heimat erzählen. Ich bin im Iran aufgewachsen und habe eine Zeit lang in Pakistan gelebt. In der Schweiz bin ich dann eines Tages über eine Radiosendung auf das Projekt Tavolata aufmerksam geworden und gründete gleich meine erste Tischgemeinschaft im Kanton Neuenburg. Als ich letztes Jahr nach Freiburg kam, war für mich klar, dass ich auch hier wieder eine Tavolata gründe. Ich liebe ältere Menschen und verstehe mich hervorragend mit ihnen.

Wenn Sie ein Gericht wären, welches wäre es?

Ich wäre ein Dessert, zum Beispiel ein Baklava (lacht).

Was ist Ihre schönste Erinnerung an die Neuenburger Tavolata?

Einmal hatte ich einen über 90-jährigen Herrn zu Gast. Er wurde von seinem Sohn zur Tavolata gebracht. Der Mann hatte schon seit drei Monaten keine richtige Mahlzeit mehr gegessen. Ich habe mich sehr gefreut, dass er nach diesem Schlüsselerlebnis sehr regelmässig zur Tavolata kam. Einmal stand er vor der Haustür, obwohl keine Tavolata stattfand. Ich habe mich gefreut und ihm etwas gekocht, das er nach Hause mitnehmen konnte. Meiner Tavolata ist er bis heute treu geblieben. Dann erinnere ich mich an eine Frau, die durch den Iran gereist ist und an unsere Tavolata kam. Daraus hat sich eine schöne Freundschaft entwickelt. Einmal haben mich drei pensionierte Paare gefragt, ob sie nach ihrem jährlichen Ausflug eine Tavolata mit mir machen dürfen. Es war ein super Abend, sie blieben bis nach Mitternacht.

Das vollständige Interview mit Farnia Haghighi von der Tavolata «Saveurs d’ailleures» finden Sie in der Tavolata-Zeitung «Bon Appétit!» (Ausgabe November 2021).

Die Tavolata-Gemeinschaft im Tessin wächst: Drei engagierte Frauen haben mit «Aperitivo panoramico» eine weitere Tavolata im Südkanton gegründet. Begonnen hat die Geschichte mit einem Webmarketing-Kurs.

Text: Anina Torrado Lara
Foto: zVg

Maria Theresia Bitterli (Mitte) traf Piera (rechts) und Sarah (links) an einer Webmarketing-Ausbildung im Tessin. Der Zufall wollte es, dass die drei Frauen nach dem Kurs jeweils den gleichen Bus nach Hause nahmen. So kamen sie ins Gespräch. Aus der lockeren Bekanntschaft entstand schnell eine Freundschaft. Piera, Maria Theresia und Sarah begannen, sich regelmässig zum Nachtessen zu treffen.

Drei Generationen am Tisch

«Bei einem der Treffen hatten wir die Idee, unsere Tischrunde für weitere Menschen zu öffnen», erzählt Maria Theresia Bitterli. Sie fragten Freunde und Bekannte, ob sie mitmachen wollen. Das Angebot stiess auf Anklang. «Als Zugezogene ist es im Tessin nicht ganz einfach, Freundinnen und Freunde zu finden», so Bitterli. «Die Tessinerinnen und Tessiner wirken zwar offen, doch sie bleiben lieber unter sich.»

Die rund zehn Männer und Frauen zwischen 35 und 80, die sich der Tavolata anschlossen, verbindet die Freude am guten Essen. Am liebsten treffen sie sich in Restaurants mit Panoramasicht – daher auch der Name «Aperitivo panoramico». Sie kommen aus unterschiedlichen Berufen und Lebenssituationen und geniessen den lockeren Austausch über den Tellerrand hinweg. Bitterli sagt: «Wir lernen uns gerade besser kennen und reden über unsere Biografien, Alltägliches und das aktuelle Weltgeschehen.» Ab und zu spiele die Gruppe auch Federball oder probiere etwas Neues wie eine Meditation oder ein philosophisches Café aus. Auf die Frage, was die Gruppe am liebsten möge, antwortet Maria Theresia Bitterli spontan: «Pizza essen gehen!»

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Tavolata-Zeitung «Bon Appétit!» (Ausgabe November 2021).

Im Film erzählen vier Tavolata aus der ganzen Schweiz, wie die Tischgemeinschaft ihr Leben bereichert und was sie durch den Austausch mit anderen Menschen lernen. Der Film entstand anlässlich der Jubiläumstagung vom 5. Juni 2021.